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Natur Island

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Islands Natur, Flora und Fauna

Klimatologie - die kleine Klimakunde

Obwohl Island weit im Norden nahe des Polarkreises liegt ist Idas Klima der Inseln vor allem im Winter,gemässigter als viele annehmen. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt in Reykjavík bei ca. 5°C, im Januar bei -0,4°C und im Sommer bei ca.11°C. Die milden Temperaturen im Winter sind darauf zurückzuführen, das der warme Golfstrom die Küsten Islands im Westen und Süden erreicht und die Temperaturen dort im Winter relativ mild sind.Die wärmsten Monate sind Juli und August. Je weiter östlich oder nörd-östlichlich man sich befindet, desto besser werden die Wetteraussichten. Die Niederschlagsmenge an der Südküste erreicht bis 3000 mm im Jahr. Im Hochland nimmt sie dagegen bis auf ca. 400 mm ab. Allerding sind im Hochland dennoch Schneestürme zu befürchten. daher werden die Hochlandstraßen auch erst ab Juli jeden jahres für den Tourismus freigegeben. 

Isländisches Wetter ist vom Verlauf atmosphärischer Tiefdruckgebiete - die bekannten Islandtiefs - über den Nordatlantik abhängig und sind durch stark veränderliches Wetter gekennzeichnet. Vorbeiziehende Tiefdruckgebiete südlich von Island verursachen verhältnissmäßig warmes Wetter im Süden, während zwischen Grönland und Island nach Nordosten wandernde Tiefe dem Norden milderes und trockenes Wetter bringen.

Nordlichter - Aurora borealis
Was ist ein polarlicht oder die Aurora borealis? Wie entsteht sie?

Im Herbst und frühem Winter kann man oft Nordlichter bei klarem Nachthimmel beobachten.
Das Polarlicht ist seit der Antike bekannt.Nordlichter werden durch Korpuscularstrahlen hervorgerufen, die von der Sonne ausgehen, im erdmagnetischen Feld zu den Polen hin abgelenkt werden und die Luftmoleküle zum Leuchten anregen. Sie werden normalerweise zwischen 60 und 350 km Höhe beobachtet. Mit einem Nordlicht ist meist ca. 25 Stunden nach einer Sonneneruption zu rechnen. Das ist die Zeit die die Partikel benötigen um die Erde zu erreichen, geomagnetische Störungen auszulösen und in der höheren Atmosphäre die Leuchtprozesse anzuregen.

Mitternachtssonne
Die langen Sommertage in Island

In ganz Island sind die Sommermonate hell, und sowohl Frühling als auch Spätherbst erfreuen sich langer Dämmerungsphasen. Besonders im Landesnorden läßt sich die Mitternachtssonne in Juni gut beobachten. Zu der Zeit werden spezielle Ausflüge zur Insel Grímsey, die am Polarkreis liegt, angeboten. Im übrigen Land sind am 21. Juni nahezu überall Feste die unter hellem freien Nachthimmel gefeiert werden. Hierzu werden häufig große Feuer errichtet...empfehlenswert sind die Sonnenwendfeiern in Búðir auf Snæfellsness. Die wirklich dunkle Zeit mit drei bis vier Stunden Tageslicht dauert von Mitte November bis Ende Januar. Meist wird es erst gegen 11Uhr hell und um ca. 15 Uhr ist es wieder stockfinster.

Weitere Infos: Spezielle Werte der Klimatologie

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Backwaren kauft man beim bakarí, Fleisch in der kjötbú und Süssigkeiten inder Sælgætisbúð.

Hákarl ist (k)eine isländische Spezialität, allerdings schmeckt fermentierter Hai nicht jedem.

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