BessastaÐir
Die schon von weitem sichtbare Residenz des isländischen Staatspräsidenten Ólafur Ragnar Grímsson befindet sich auf der halbinsel Álftanes. Als erstes sieht der Besucher die in den Jahren 1777-1823 erbaute Steinkirche an der sich ein Friedhof angrenzt der bis hinunter zum Meer reicht. Bedeutsame politische und historische Gestalten liegen hier begraben. Hinter der Kirche liegt dann das schöne Herrenhaus des Präsidenten. Dieses Amts- und Wohnhaus wurde im Jahr 1763 erbaut, bei Ausgrabungen, bzw. Bei Renovierungsarbeiten fand man allerdings Hinweise, daß das Land bereits früher bewohnt wurde. Im Boden unterhalb des wohnzimmers (der Bessastaðastofa) fand man archeologisch bedeutsame Funde. Die erste Erwähnung fand Bessastaðir in der Isländer-Saga von Sturla Þórðarson. Snorri Sturlusson soll hier gewohnt haben bevor der norwegische König das Gut konfiszierte. Sowohl unter norwegischer, als auch später unter dänischer Herrschaft bewahrte sich der ort seine Bedeutung als Amtssitz bis zum Ende des 18.Jhd. Für 40 Jahre sollte das Herrengut eine Schule beherrbergen. Seit Mitte des 19.Jhd. war Bessastaðir der Wohnsitz mancher isländischen Persönlichkeit:
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1820-1865 |
Grímur Thomson, ein bekannter isländischer Poet |
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1941-1952 |
Sveinn Björnsson, Präsident |
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1952-1968 |
Ásgeir Ásgeirsson, Präsident |
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1968-1980 |
Kristján Eldjárn, Präsident |
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1980-1996 |
Vigdís Finnbogadóttir, Präsident |
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1966- heute |
Ólafur Ragnar Grímsson, Präsident |


