Der Süden Islands

Unterhält man sich mit einem Isländer ist es ganz schön schwer den "Süden Islands" zu definieren, daher haben wir uns dazu entschlossen unsere eigene Version vom Süden zu machen. Bei uns beginnt er mit der Fahrt von Reykjavík nach Þingvellir, bzw. mit der Fahrt über das Nesjavellir. Dann reicht der Süden entlang der gesamten Küste bis hin nach Höfn, an den sich der Osten anschliesst.

Auf dieser Fahrt durch Islands grünen Süden kommen wir durch moosbewachsene Lavafelder, über grüne Wiesen und Weiden soweit das Auge reicht, über gigantische Sanderflächen die uns mit Sandstürmen überraschen können und vorbei an schönen Wasserfällen und riesigen Gletschern und Gletscherseen. Ja bei schönem Wetter gelingt uns sogar der Blick übers Meer hinüber zu den Westmänner Inseln.

Die Reykjanes-Halbinsel

Die Halbinsel Reykjanes ist vor allem von moosbewachsener Lava bedeckt, sonst ist sie sehr vegetationslos. Vulkanisch interessante Stellen sind die im Lavafeld gelegenen Schildvulkane Skálafell und Háleyarbunga und die Eruptionsspalte Stampar.

In den Klippen von Valahnúkur nisten zahlreiche Seevögel, v.a. Dreizehen- und Silbermöwen, aber auch Eissturmvögel und Raben. Ausserdem sind hier noch die Reste eines alten Leuchtturms zu sehen, der nach einem Erdbeben im Jahre 1887 abgerissen werden mußte. Auf Reykjanes liegt auch ein großes Geothermalgebiet mit vielen heißen Quellen. Die Bekannteste der Quellen ist die nach einem Gespenst benannte "Gunna".



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